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RockNFun kurz und bündig

Januar 2010

Bassist Roland Müller (Gedde) verkündet seinen Bandkollegen seinen Ausstieg. Die Band wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Es werden keine Auftritte in der Öffentlichkeit mehr stattfinden.
Herzlichen Dank allen Fans für ihr Engagement und allen Veranstaltern für ihren Mut, uns engagiert zu haben.

RockNFun war bereits zwischen 1990 und 1999 in wechselnder Besetzung unterwegs, aber diese Geschichte soll ausführlich an anderer Stelle erzählt werden.
Danach ist das Trio in Deutschland und dem angrenzenden Ausland unterwegs. In klassischer Rock'n'Roll Trio Besetzung bringen RockNFun auf Motorradtreffen, Bikerhochzeiten, Club Events und ähnlichen Parties die nötige RockNFunBluesPartypower! Sie covern nicht nur ausgefallene Songs, die ihnen über den Weg laufen, sondern bieten auch gänzlich eigene Versionen alter Blues- und Rock'n'Roll Nummern, sowie witzig umarrangierte oder verrockte Chart-Hits. Erwähnenswert sind auch ihre eigenen Stücke, die, sobald einmal gehört, immer wieder vom Publikum gewünscht werden!

RockNFun Besetzung

Bass/Gesang: Roland Müller (Gedde)
Drums/Chor: Wolfgang Ries (RiesRiesRies)
Git/Gesang: Dietmar Krigar (Diete)

Bewegtes Schicksal einer schwäbischen Rockband!

Nach der Trennung von den Crashing Flints, beschlossen Roland Bertel (Role Voc./Git.) und Roland Müller (Gedde Voc./Bass) gemeinsam neue Wege zu gehen mit einer Band, die alle Möglichkeiten offen läßt, unter dem Motto Rock und Spaß, und so wurde das Kind auch RockNFun getauft.

Anfang 1991 kam Wolfgang Ries als Drummer dazu (Wolfi drums). Zusammen mit Role und Gedde funktionierte das Trio in dem alten Bauernhaus von Role eine kleine Kammer, in der bereits die Decke halb eingebrochen war, zum Proberaum um. Und schon nach etwa zwei Monaten gings dann los mit RockNFun, und den ersten großen Auftritten beim Bikerfest in Wolpertswende, einer Party in Saulgau und im Hof der damaligen Pilsbar Rainbow in Aulendorf.

Beim Schloßfest in Aulendorf konnten wir uns nicht präsentieren, da sich bereits die erste Veränderung im September 1991 stattfand. Gedde Klein ging für 9 Monate in die große, weite Welt hinein.
An seine Stelle trat kurz darauf Eckhard Lehmann (Dödel Voc./Bass), und zusätzlich als viertes Glied Peter Somhegyi (Peter Git.) zur Band. Ein unvergessenes Highlight war der Gig im Rössle in Fulgenstadt, da gings so richtig ab wie wir uns das immer vorstellten.
Das Programm wurde mit der Zeit komplett umgebaut und alles in allem mehr beat- als rockorientiert. Role hatte bereits die ersten eigenen Songs gebastelt, die so nach und nach in das Programm eingebaut wurden (1991: These Days und 1992: Song for Auntie).

Anfang 1992 ging dann Dödel auf Weltreise. Wieder entstand ein riesen Loch in RockNFun. Dies tat dem langsam beginnenden Erfolg keinen Abbruch, denn Mr. Bassman kann grundsätzlich alles vom Blatt spielen. Nur so konnten einige Auftritte mit einer genialen, mit namentlich nicht mehr bekannten, bassenden Aushilfe durchgestanden werden
(Anm. des Verfassers: wenn sich derjenige zufällig auf unsere homepage verirren sollte, bitte kurze Mail senden, wir würden uns freuen).

Aber alles wird gut, und der verlorene Sohn, Gedde kehrte im Juni 1992 von seinem Trip zurück in die Arme seiner geliebten Band, RockNFun. Und die goldenen Zeiten der glorreichen Vier gingen gleich drei Tage danach mit dem Gig auf dem grundsätzlich verregneten Bikertreffen der Motorradfreunde Wolpertswende weiter. Bei der Siegerehrung wurde auf der Bühne so gefeiert, daß Roles Gitarre dabei massiv lädiert wurde. Auf dieser Party entstanden auch die ersten zarten Kontakte zu dem späteren, oder sollten wir eher sagen, laufenden Meter, Dietmar Krigar (Didi Voc./Git.), der damals noch bei den Heroes von MMC (Mad Music Corp.) aus Mochenwangen die Klampfe zupfte.

Es folgten Gigs wie das Hoffest bei Richard Gessler (Richie) in Blönried zusammen mit der Band Crossfire, denen an dieser Stelle ebenfalls ein Gedenkstein gesetzt werden soll.
Zum ersten Mal mit eigener PA, spielten RockNFun schliesslich im November 1992 im Real (das heutige Irreal in Aulendorf. Der darauf folgenden Aufforderung des Vermieters zur Schliessung des Lokals, wurde nicht Folge geleistet, erst später schlossen seine Tore.
In diesem Jahr entstanden die ersten Bandbilder - coole Sache, eh.

Die zarten Kontakte zu Didi wurden kräftiger und intensiver. Gerade recht, denn als der gute Peter 1993 seine 7 Meilen Stiefel anzog und nach Ungarn emigrierte, um auf einem kleinen Anwesen in der Puszta sein Unwesen zu treiben, wurde ein neuer Gitarrist benötigt. Viele Grüsse an dieser Stelle an den Peter. Der Versuch ihn später dort zu besuchen, verlief buchstäblich im Sande, in dem unser Fahrzeug stecken blieb.

1993 war das Open Air in Ebenweiler kalt und regnerisch, aber die Baustrahler von Helmut Gaiser, die als Lichtanlage eingesetzt wurden, hielten die Bands auf Betriebstemperatur, was auch dringend notwendig war.
Auch auf dem Sommerfest in Reichenbach spielten wir. Die Gäste waren allerdings eher auf tanzbaren Oldie-Sound eingestellt, und wollten eher schwofen als Rocken, schade eigentlich, aber wie Dennis Lonergan (Schwager von Wolfi) stets zu sagen pflegt: "these things happen."

Ein recht denkwürdiger Auftritt fand in der Adelmühle bei Zogenweiler statt. Zusammen mit Egon Straubingers Band (Egon war früher unser Mitklampfer bei den Crashing Flints), wurde geschrubbt bis im wahrsten Sinne des Wortes die letzte Saite krachte.

1994 entwickelten wir eine ganz neue Werbestrategie, in der die Silhouetten der Bandmitglieder die wesentliche Rolle spielten. Auch unser spektakuläres Info ganz in schwarz weiß wurde entwickelt und begleitete uns einige Jahre lang.
Wieder erwarteten uns in diesem Jahr Siff und Matsch beim Bikertreffen in Wol- pertswende. Dafür war der Treff in der Adelmühle ein riesen Erfolg.
Diemal klappte es auch mit einem Gig beim Schloßfest in Aulendorf. Im Stand des Stammtisch Krone (damals bekannt für guten Beerenmost) traten wir auf einem Planenhänger auf, was nichts Ungewöhnliches in der Zeit war. Dabei zertrümmerte Wolfi erst mal das Fell seiner Bass Drum. Während er ein neues Fell besorgte, besorgten es Role und Gedde in altbewährter Manier mit einer spontanten Unplugged Session den Gästen.

Im Herbst spielten wir ganz gemäß dem Motto "Kalt im Wald" für ein paar Kinder, die uns tatsächlich ins Gesicht sagten, dass sie nicht viel von uns hielten. Musik ist eben Geschmacksache: "hei Leute, wechselt auch regelmäßig die Socken, das hält ja keiner aus."
Schließlich hat uns das so motiviert, daß wir uns prompt zu einem Band Nachwuchswettbewerb der MIS Saulgau bewarben, bei dem jede Band 20 Minuten mit eigenen Songs aufwarten durfte und erreichten immerhin den vierten Platz.

Ein ganz wichtiges Anliegen in diesem Jahr war es RockFun, die Jugendlichen von Altshausen dabei zu unterstützen, das Jengendheim vorm Abriss zu bewahren. Der Gig allerdings bot außer gerissenen Saiten, wie immer einer gelungenen unplugged Session und Treppe laufenden Gitarrenamps keine weiteren Highlights. Zum krönenden Abschluss gab es bei der Nicole, die Frau von Didi, die uns in jener Zeit sehr unterstützt hat, eine super Mahlzeit, die nach jedem Auftritt sozusagen fast schon zur Tradition wurde.

Im November spielten wir wohl auf der kleinsten Bühne Oberschwabens bzw. der ganzen Welt, nämlich auf dem Billardtisch der Linde in Weingarten. Volles Haus, Stimmung gut, alles klar auf der Andrea Doria. Das hat sogar den Studenten der PH und FH Weingarten so gefallen, die uns zu einer Party im Wohnheim engagierten. Mann, das war optisch vom Feinsten.

1995 begannen wir als Mitstreiter von Subway to Sally im Landjugendheim in Fronhofen - leider mit den falschen Songs. Kurz darauf im Bacchus in Ravensburg sollte das alles wieder anders werden.RockNFun - and the Party goes on, ganz nach ihrem Motto Rock und Spaß mit Gastsänger Nico von den MMC.

Dieses Jahr mischten wir sogar in der Fasnet mit, beim Kehraus in Wolperts- wende, unserer wohl angenehmsten Fangemeinde. Da sag noch einer der Prophet gilt nichts in der eigenen Heimat. Alles Quatsch, denn am Bikerfest in Wolpe spielten wir schon wieder, diesmal sogar im Zelt, und nicht auf dem ollen Lkw.

Im Juni gings ab ins Studio von Alban Gaya in Altshausen, und wir nahmen zum ersten Mal einen Song (Briaza Marie von Gedde) auf. Anlaß war das 10 jährige Bestehen des Abseits in Ebenweiler, wo wir uns sehr oft trafen. Übrigens eine sehr gute Adresse, wenn ihr andere Musiker und Künstler treffen wollt. Da könnt ihr auch unsere Internetseite angucken. Zeigt die doch bitte dem Jürgen.

Im August spielten wir bei Freunden in der Nähe von Brochenzell. Die machen die tollsten Gartenparties, die ich je erlebt hab. Dort lernten wir indirekt Marc Bischoff (Marc Keyboard), kennen, der uns kurze Zeit an den Tasten begleitete. Aber das war wohl doch nicht das Richtige, und Marc und Role trennten sich wenig später von RockNFun und riefen das Projekt Landmarc ins Leben. Aber das ist wieder eine andere Geschichte

Schließlich verschlug es uns in diesem Jahr noch nach Ebenweiler in den Eiskeller, wo uns Markus Libal (Gotte Drums) kräftig unsterstützte, oder war das etwas später, hmm?
Die Hochzeit von Ruppert Wöllhaf in Wolpertswende war eine echt coole Angelegenheit und gelungene Abwechslung in unserem so harten Rockerleben - Spielen bis zum Ende (der Hochzeitsnacht).

1996 verließ uns der liebe Didi, um größere Sprünge zu machen, als mit RockNFun. Kurzfristig sprang er noch einmal für einen Gig auf der Obeschwabenschau ein. Wir spielten auf der Showbühne des Senders S4 und wurden live im Radio übertragen. Hat das jemand gehört? Würde mich über solche Erinnerungen und eine kurze Antwort freuen.

Kurz darauf war wieder RockNFun ganz Motto gerecht unterwegs bei den Galgenvögeln in Ebenweiler mit den Gästen Didi (Voc. / Git.), Gotte (Drums) und natürlich Marc, den ich auch als Gast bezeichne, denn er war nur kurz dabei.

Auch bei zwei Vernissagen war RockNFun musikalsich dabei. Die Erste fand bei Uli Schlegel in der Aulendorfer Säulenhalle statt. Uli entwarf damals die Entwürfe für unser erstes Bandlogo. Die Vernissage hatte schon einige Jahre früher stattgefunden, wir spielten damals in voller Montur sozusagen und die Zeitung machte uns daraufhin so richtig nieder. Ich werwähne das nur, weil es gerade zu dem Thema passt.
In diesem Jahr sorgten wir bei der Verinssage von Susi Berger in Baindt, diesmal unplugged, für den entsprechenden Rahmen. Wir durften unsere Gitarren auf dem Klo stimmen.

1997 verabschiedeten wir uns von unserem alten Proberaum in Steinenbach, denn das alte Bauernahus wurde abgerissen. Kaum zu glauben, war das denn wirklich noch notwendig? Warten auf den nächsten Luftzug hätte wahrscheinlich auch gereicht.

Kurzerhand zogen wir nach Münchenreute zu Wolfi um, der hatte noch ein Zimmer frei. Es folgten Auftritte in Baindt zusammen mit Crossfire und Marc. Beim Bikerfest in Wolpe hatten wir Verstärkung von Hase (2 Rocks) an der Blues Harp. Er hat uns auch später bei jeder passenden Gelegenheit begleitet. Role hat das wohl nicht gefallen.

Bei der Geburtstagsparty von Ludwig Vetter in Menzenweiler (kennt wohl jeder), war wieder mal Didi dabei. Sogar bis nach Krauchenwies wurden wir zu einem Gig eingeladen.

Im August 1997 schließlich, trennten sich unsere Wege. Marc und Role waren beim Gig in Winterstettendorf beim Mühlenweiherfest so lustlos, frustig, oder soll ich lieber sagen S... drauf, daß beide kurzerhand das Handtuch warfen, und ihr eigenes bereits oben erwähntes Projekt starteten.

Nach einiger Zeit Sendepause kehrte Didi zu RockNFun zurück. Der erste Auftritt zu dritt in Biberach bei Jörg Weckenmann (Die Vier von der Schwank- stelle / Hauptkerle) sollte mit erst zitternden Knien, dann aber doch ein voller Knaller werden. Daß wir kurzfristig im Nebenzimmer die letzten Songs einstudierten, hat wahrscheinlich niemanden gestört.

Es folgte ein Ausflug zur OLMA in St. Gallen, wo wir in einer Halle zusammen mit zwei anderen Bands auftraten. Der Gig stand ganz im Zeichen von "I gotta get high", aber das ist ja in der Schweiz anders als bei uns. Aber halt, halt, keine falschen Gedanken, wir sind brav auf dem Boden geblieben. Die Kollegen der anderen Bands sorgten für den richtigen Flair, oder wie man da sagt.

Dann kam der große Knall 1998, Didi verließ uns wieder mal. Diesmal aber stinkig ohne Ende, aber das ist wieder Thema einer Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.

Etwas später fand der Rest der Band, Wolfi und Gedde, über eine Anzeige Jörn Blesse (Voc. Git., bekannt durch Rough enough, Little Wing u.v.m.), der zwar musikalisch ganz anders tickte, aber Bock auf Rock hatte. Diese Epoche verlief allerdings nach kurzer Zeit im Sande. Ich denke, es hat einfach nicht zusammengepasst. Sorry Jörn. Wieder mal Flaute bei RockNFun.

Nach einem Jahr und ein paar Zerquetschten, trafen wir Didi am 01. Dezember auf der Geburtstagsparty von Edi Vögele (Edi Technik), unserem damaligen Techniker, wieder. Hier sei mir ein kleiner Exkurs erlaubt. Edi hat uns viele Jahre tatkräfig in allen Soundfragen unterstützt. Zusammen mit Klaus Müller (Klausi Bruder von Gedde), der damals die Lichtanlage selbst gebaut hat, bildeten die zwei sozusagen das technische Rückrad der Band, ohne die kein Auftritt möglich gewesen wäre. An dieser Stelle auch den beiden ein herzliches Vergelts Gott.
Aber zurück zum Thema. Die großen Wasser hatten sich etwas geglättet und kräuselten sich in hoffnungsvoller Erwartung der Dinge, die da kommen sollten. Und so begann im März 2000 ein neues Kapitel in der Bandgeschichte von RockNFun
RockNFun sind wieder "on tour". Zwar nicht regelmäßig, eher chronisch, aber keines- falls dilletantisch. Nach wie vor geben wir alles auf der Bühne, getrieben vom Spaß an Parties und den Menschen, die wir dort erleben und kennenlernen dürfen, und natürlich der guten hard rockin` music!

Dieser Geschichte widmen sich die restlichen Seiten unserer Homepage.

Also dann viel Spaß beim Stöbern, Schmökern und hoffentlich auch Lachen. Bitte beschreib uns Deinen Eindrucke in unserem Gästebuch. Wir freuen uns über Deine Antwort.

Ride on

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Und hier einige TOP-LINKS auf andere, gute Seiten von und für alle Musikbegeisterten! ;-)


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